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Erstgespräch Jede Begleitung eines sterbenden Menschen und seiner Angehörigen beginnt mit einem Informations- und Beratungsgespräch. Den ersten Kontakt stellt ein Gespräch mit der Koordinatorin oder dem Koordinator des Hospizdienstes dar. Erst wenn die vorliegenden Bedingungen geklärt sind, wird gemeinsam überlegt, in welcher Form eine Unterstützung umzusetzen ist. Unter Umständen ist auch das Erstgespräch ein ausreichendes Hilfsangebot und es kommt danach nur zu gelegentlichen Beratungen und nicht zu einer Begleitung. Kommt es zu einer Begleitung, haben sowohl die Ehrenamtlichen als auch die Angehörigen in der Koordinatorin oder dem Koordinator einen ständigen Ansprechpartner.
Begleitung und Unterstützung der Angehörigen In einer belastenden Situation mit ihren Herausforderungen ist ein Gespräch oft der erste Schritt, um einen Überblick zu ge-winnen. Im Austausch klärt sich, wie weit die eigenen Möglichkeiten reichen und an welcher Stelle Unterstützung erforderlich ist. Um Überlastungen zu vermeiden, ist es wichtig Freiräume für die betreuenden und pflegenden Angehörigen zu schaffen. Der Einsatz Ehrenamtlicher kann helfen, dass Angehörige Kraft schöpfen und sich so, entlastet von einigen Aufgaben, ihren sterbenden Angehörigen intensiver zuwenden können. Sterbebegleitung hat zunächst die Aufgabe mitzuhelfen, das gesamte soziale Umfeld eines Sterbenden zu stabilisieren. Das konkrete Angebot ist auf die jeweilige Situation abzustimmen.
Begleitung und Unterstützung der Sterbenden Ziel der Sterbebegleitung ist es also zu ermöglichen, dass sich Sterbende und ihre Angehörigen nahe sein können. Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, leiden häufig darunter, für ihre Angehörigen eine große Belastung zu sein. Eine Unterstützung von außen kann da zur Entspannung beitragen. Grenzsituationen des Lebens fordern heraus und alle Beteiligten haben sich, mit verschiedenen Gefühlszuständen auseinanderzusetzen.Das Gesprächsangebot geschulter Ehrenamtlicher kann helfen, Überforderungssituationen zu erkennen. Durch den Blick von außen wird deutlich, dass belastende emotionale Reaktionen Teil des Weges am Lebensende sind. Jedes Gespräch kann dazu beitragen, einen Raum für ein einfühlsames Miteinander entstehen zu lassen.
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